Einleitung: Warum digitale Souveränität für Vereine immer wichtiger wird
Kennst du das Gefühl, dass eure digitalen Werkzeuge euch eher kontrollieren als ihr sie?
Oder dass ihr von Software abhängig seid, deren Preise, Funktionen und Datenschutz ihr nicht beeinflussen könnt?
Viele Vereine und NGOs stehen heute genau vor diesem Problem – oft, ohne es so zu nennen. Dabei ist digitale Souveränität nichts anderes als:
👉 selbst zu entscheiden, wie ihr digital arbeitet, ohne von großen Tech-Konzernen abhängig zu sein.
In meiner Arbeit mit gemeinnützigen Organisationen sehe ich immer wieder, wie viel Entlastung entsteht, wenn Vereine den Schritt zu Open Source machen. Besonders gut funktioniert das mit Systemen wie Odoo Community, das offen, europäisch und in Deutschland betreibbar ist.
Dieser Artikel zeigt dir Schritt für Schritt, warum Digitale Souveränität Open Source ein sinnvoller Weg ist – und wie humanilog euch dabei unterstützt.
📌 Das Wichtigste in Kürze
- Digitale Souveränität heißt: Ihr kontrolliert eure Daten, Software und Entscheidungen selbst.
- Open Source ermöglicht digitale Souveränität, weil der Quellcode offen und unabhängig nutzbar ist.
- Proprietäre Cloud-Dienste erzeugen Abhängigkeiten von großen Tech-Konzernen.
- Odoo Community ist ein europäisches Open-Source-System mit großer Nutzer:innenbasis.
- Es erfüllt deutsche Anforderungen wie DATEV und DSGVO.
- Humanilog bietet eine unabhängige, angepasste Odoo-Variante für Vereine und NGOs an.
Was bedeutet digitale Souveränität?
Der Begriff klingt kompliziert, ist aber sehr einfach:
Digitale Souveränität bedeutet, dass ihr selbst entscheidet, wie ihr digitale Werkzeuge nutzt – und nicht andere.
Dazu gehört:
- Ihr wisst, wo eure Daten gespeichert sind.
- Ihr könnt Software wechseln, anpassen oder erweitern, wenn ihr das wollt.
- Ihr seid nicht abhängig von einem einzigen Anbieter.
- Ihr vermeidet Risiken wie Preissteigerungen oder plötzliche Abschaltungen von Diensten.
- Ihr arbeitet datenschutzkonform – besonders wichtig für Menschen in sensiblen Lebenslagen.
Gerade in der öffentlichen Verwaltung und im gemeinnützigen Bereich wird dieses Thema immer relevanter – weil viele Organisationen gemerkt haben, dass digitale Abhängigkeiten zum echten Problem werden können.
Warum Open Source ein zentraler Baustein digitaler Souveränität ist
Damit digitale Souveränität funktioniert, braucht es Technologie, die frei einsetzbar ist.
Genau hier kommt Open Source ins Spiel.
Open Source bedeutet:
- Der Quellcode ist offen einsehbar.
- Niemand besitzt die alleinige Kontrolle über die Software.
- Ihr könnt die Software behalten, auch wenn ein Unternehmen aufhört zu existieren.
Das klingt abstrakt?
Hier ein Beispiel:
Wenn ein Verein eine proprietäre Software nutzt, gehört der Code dem Hersteller.
Wenn dieser die Preise erhöht, Funktionen streicht oder die Software einstellt – hat der Verein keine Wahl.
Bei Open Source ist das anders:
Der Code bleibt verfügbar, egal was passiert.
Warum Odoo Community ein starkes Beispiel für digitale Souveränität ist
Odoo Community vereint viele Vorteile, die für Digitale Souveränität wichtig sind – und ist dabei trotzdem leicht nutzbar.
1. Europäisches Produkt statt US-Konzern
Odoo kommt aus Belgien.
Es unterliegt europäischen Datenschutzstandards und nicht dem US CLOUD Act.
Das ist ein großer Vorteil für datensensible Bereiche.
2. Große und stabile Community
Odoo hat:
- über 15 Millionen Nutzer:innen weltweit
- über 16.000 Partnerorganisationen
- eine sehr aktive Open-Source-Community
Das sorgt für Stabilität, Weiterentwicklung und langfristige Sicherheit.
3. Offener Quellcode – auch für die Enterprise-Version
Das ist ungewöhnlich im Softwaremarkt.
Bei Odoo könnt ihr alles prüfen, erweitern und anpassen lassen.
4. Hosting in Deutschland – datenschutzsicher
Humanilog betreibt Odoo ausschließlich in deutscher Infrastruktur.
So kann Odoo DSGVO-konform eingesetzt werden.
5. Lokale Anpassungen für Deutschland
Dazu gehören:
- DATEV-Schnittstellen
- deutscher Kontenrahmen
- GoBD-gerechte Prozesse
- lokale Zahlungsverkehrsnormen
- deutsche Sprache & typische Arbeitsabläufe
An welchen Stellen hilft Open Source konkret bei digitaler Souveränität?
Hier die wichtigsten Bereiche – einfach erklärt:
| Bereich | Was bedeutet das? | Warum hilft Open Source? |
|---|---|---|
| Datenhoheit | Ihr wisst, wo Daten liegen und wer darauf zugreift. | Offener Code, eigenes Hosting, deutsche Cloud möglich. |
| Entscheidungsfreiheit | Ihr könnt Systeme jederzeit wechseln. | Keine Lizenzfesseln, keine Verpflichtung. |
| Sicherheit | Probleme werden schneller entdeckt & behoben. | Viele Augen prüfen offenen Code. |
| Kostenkontrolle | Keine versteckten Gebühren. | Klare, transparente Kostenmodelle. |
| Anpassbarkeit | Software kann erweitert werden. | Module, Schnittstellen, Integrationen. |
| Langlebigkeit | Software bleibt verfügbar. | Community statt einzelner Hersteller. |
So entsteht Digitale Souveränität durch Open Source, ganz praktisch.
Praxisbeispiele
Beispiel 1: Ein kleiner Verein löst sich von US-Diensten
Ein Jugendverein nutzte Google Drive für Mitgliederdaten.
Sie fühlten sich unsicher – zu viele Fragen beim Datenschutz.
Mit Odoo Community + deutschem Hosting konnten sie:
- alle Daten nach Deutschland holen
- Mitgliederverwaltung digitalisieren
- Spendenprozesse datenschutzkonform abbilden
Beispiel 2: Eine NGO braucht vollständige Kontrolle über Fördermittel-Daten
Eine internationale NGO arbeitete mit sensiblen Projektinfos.
Eine US-Cloud war keine Option.
Mit Odoo Community behielten sie volle Kontrolle – inklusive DATEV-Export.
Beispiel 3: Ein Verband wurde von steigenden Lizenzkosten überrascht
Nach vielen Jahren proprietärer Software explodierten plötzlich die Preise.
Mit Open Source konnten sie:
- unabhängig werden
- eigene Funktionen ergänzen
- langfristig planen
FAQ: Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet digitale Souveränität in einfachen Worten?
Digitale Souveränität heißt, dass ihr selbst kontrolliert, wie ihr digitale Werkzeuge nutzt. Ihr bestimmt, wo Daten liegen und wie Software funktioniert.
Was bringt Open Source konkret?
Open Source macht euch unabhängig, weil niemand allein über die Software bestimmt. Ihr könnt sie behalten, anpassen oder wechseln – jederzeit.
Ist Odoo Community schwer zu bedienen?
Nein. Odoo ist modern, übersichtlich und modular. Viele Vereine nutzen es ohne Vorkenntnisse.
Ist Open Source wirklich sicher genug?
Ja. Sicherheit entsteht durch Transparenz. Viele Entwickler:innen prüfen den Code – schneller als bei geschlossenen Systemen.
Ist Odoo DSGVO-konform?
Mit richtigem Hosting (z. B. bei humanilog in Deutschland) und sauberer Einrichtung: Ja.
Fazit: Digitale Souveränität beginnt mit der richtigen Technik
Digitale Souveränität entsteht nicht durch ein einzelnes Tool –
sondern durch die Entscheidung, unabhängig und flexibel zu bleiben.
Open Source ist dafür ein zentraler Baustein.
Und mit Odoo Community steht ein stabiles, europäisches und praxiserprobtes System bereit, das genau dafür entwickelt wurde.
Wenn du tiefer einsteigen möchtest, findest du weitere Infos hier:
👉 https://humanilog.org/software/
Oder du meldest dich direkt bei uns für eine unverbindliche Beratung.